Die Wahl des Finishers

Moderatoren: jjjoness', Storm

Benutzeravatar 1.Strato Incendus » 18.01.2013, 18:04

Ein Problem, das ich immer wieder festgestellt habe, wenn neue Editionen rauskommen und man so ein bisschen vom Sammeln dabeibleibt: Es bieten sich stets neue, gute Kreaturen als Finisher an (meist irgendwelche Engel, Drachen, Dämonen etc., oft rares oder mythic rares). Und meistens hat man ja auch das Glück, ein paar davon zu ziehen.

Irgendwann hat man dann so eine ganze Palette von guten Finisher-Kreaturen, und läuft dann leicht Gefahr, den Anfängerfehler zu begehen, sein Deck mit diesen meist teuren Kreaturenkarten ,,vollzustopfen". Dazu kommt, dass in letzter Zeit die meisten Kreaturen im Verhältnis zu ihren Manakosten immer effizienter zu werden scheinen (Bsp. Exalted Angel --> Baneslayer Angel, ein Riesensprung), aber will man deshalb auf die altbekannten, bis dato guten Kreaturen gänzlich verzichten?

Wie macht ihr das bei neuen Editionen, tauscht ihr eure Finisher stets aus, wenn sich Alternativen anbieten, oder kriegt ihr öfters den Idealfall hin, dass auch derFinisher so mit der Taktik des restlichen Decks gekoppelt ist, dass man gar nicht auf die Idee käme, ihn mal gegen ein anderes Vieh auszutauschen?

Bleiben wir mal bei den Engeln als Beispiel, da war Akroma, Engel des Zorns jahrelang der Renner. Werden solche altbewährten Finisher dann irgendwann doch z.B. Von Avacyn. Angel of Hope oder Iona, Schild der Emeri abgelöst, oder bleiben solche Karten auf ewig? Berichtet mal ein wenig von euren Erfahrungen.
Zitat PN

Benutzeravatar 2.Storm » 21.01.2013, 05:27

Hey, sorry für die späte Antwort.

Also generell ist es so, das man immer versuchen sollte die Mana Kurve gut auszulasten, sprich das man jede Runde was rauslassen kann, bzw es sich leisten kann Mana offen zulassen, um das Removal oder den Counter spielen zu können.

Zb, wenn man ein Engel deck spielt, bringt es nichts, wenn die Manakurve der Treter bei 6 anfängt. Gegen starke Decks, ist man im 1 gegen 1 höchst wahrscheinlich schon Asche, bevor man Turn 6 erreicht hat. Gibt Ausnahmen, die einen gewisse Sachen immer umgehen lassen, aber man sollte schon schauen, das man möglichst jeden Zug was zocken kann, und nicht 3 Turns mit Draw-Go da hockt.

Zu den Finishern.. yo die werden immer besser. Es gibt einige, die über sogenannten "Powercreep" diskutieren. Das heisst, wenn die Wizards etwas verkaufen wollen, müssen die Karten immer stärker werden, weil sonst keine neue Karten kauft. Ist die stumpfe Definition von Power Creep, gibt sicherlich welche die da mehr zu sagen können, wobei es andererseits auch Leute gibt, die von der Power Creep Debatte nicht viel halten.

Ok, weit um den heissen Brei geredet, es kommt in der Tat, mindestens in jedem Block, ein bis mehere Mega Behinderte Super Fatties (, ) raus, die dann mit Karten wie , oder und ähnlichem reingecheatet werden können. Das macht, dadurch das neue Karten gedruckt werden, alte wie zB stärker.. also ist es nicht damit getan, nur die neusten Karten reinzupacken, sondern Out side der Box gucken was mit denen so geht.

Wo wir gerade bei alten Karten sind, der Urza Block, war wohl bei weitem das Durchgeknallteste, das in Magic rausgelassen wurde. Vieles davon war lange gebanned, bzw restricted und wird erst jetzt wieder aus den Fesseln genommen.

Also unterm Strich, um auf deine Frage einzugehen, es sind nicht immer unbedingt die neuen starken einzel Karten, die dein Deck verbessern. Das Deck brauch einen Plan bzw Strategie, wenn diese optimal ausgearbeitet ist, kannst du auch mit vielen Wasserträgern ein starkes Deck bekommen. Die Krönung einer guten Strategie, sind dann natürlich optimal gewählte Einzelkarten, denn es gibt Karten, die teilweise einfach besser sind, als andere (/)
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